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Warum das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien mit einer Mitarbeiter-App kommuniziert?

 

Interview mit Mag. Patrick Schlager, Head of PR

1614 gegründet, ist das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder das größte Ordensspital Wiens. Die renommierte Gesundheitseinrichtung im 2. Wiener Gemeindebezirk bildet mit zehn verschieden Fachabteilungen, zwei Instituten sowie der öffentlichen Apotheke einen wichtigen Eckpfeiler im Gesundheitssystem der Bundeshauptstadt.

Rund 1.000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt, der Austausch und die interne Kommunikation über alle Berufsgruppen hinweg erfolgen seit November 2019 mit der von LOLYO konzipierten Mitarbeiter-App BB2Go. Im Interview spricht Herr Mag. Patrick Schlager, Head of PR der Barmherzigen Brüder Wien, über die Herausforderungen der internen Kommunikation im Krankenhaus, die Vorteile digitaler interner Kommunikation – speziell angesichts der Corona-Krise – und die ersten Erfahrungen seit der Einführung der Mitarbeiter-App.

 

Was waren die ausschlaggebenden Gründe, warum Sie eine Mitarbeiter-App in Ihrem Unternehmen eingeführt haben?
In einem Krankenhaus spielt die interne Kommunikation eine entscheidende Rolle. Immerhin gilt es rund 1.000 Mitarbeiter in 40 verschiedenen Berufsgruppen regelmäßig, umfassend und möglichst zeit- und ortsunabhängig über wesentliche Neuerungen im Haus zu informieren und stets auf dem Laufenden zu halten.

Was sind die speziellen Herausforderungen der internen Kommunikation in einem Krankenhaus?
Die Kommunikationsgewohnheiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind inzwischen entscheidend geprägt von der Nutzung digitaler Medien. Höchstmögliche Aktualität und höhere Geschwindigkeit einerseits sowie die Möglichkeit zur raschen Information andererseits sind Pluspunkte unserer App, die klassische Druckerzeugnisse naturgemäß nicht vorweisen können. Zudem können auch jene Kollegen auf die Inhalte der App zugreifen, die nicht über ein Smartphone verfügen, weil es eine ebenso attraktive und intuitiv zu bedienende Desktop-Version für den PC gibt.

Wie wird die Mitarbeiter-App in Ihrem Unternehmen angenommen?
Wie bei allen Neuerungen gab es zu Beginn eine gewisse skeptische Haltung gegenüber der App. Transparente Kommunikation, eine enge Einbindung der Mitarbeiter sowie der Informationsvorsprung der App-User haben aber auch die letzten Skeptiker überzeugt. Vor allem die Corona-Krise hat der App in den vergangenen Tagen massiv Zulauf von Beschäftigten des Krankenhauses beschert: Gab es im Februar dieses Jahres rund 300 Nutzer, hat sich diese Zahl mittlerweile verdreifacht – Tendenz weiter steigend.

Gibt es Auswirkungen oder Veränderungen in der internen Kommunikation, die direkt auf die Mitarbeiter-App zurückzuführen sind?
Seit Einführung der App bekommen wir sehr viele positive Rückmeldungen von Mitarbeitern. Viele Mitarbeiter fühlen sich heute besser und schneller informiert. Zudem konnten wir auch nachweislich Kosten durch bessere und effizientere Kommunikationsabläufe sparen.

Welche Funktionen der Mitarbeiter-App werden primär genutzt?
Neben den Informationen zu Speiseplänen, internen Stellenanzeigen, Mitarbeiterangeboten und Bildergalerien wird vor allem der Chat sehr häufig genutzt. Uns war wichtig, dass nicht das Krankenhaus, sondern die Mitarbeiter im Mittelpunkt der App stehen. Wir wollten keinen Kanal schaffen, der von oben nach unten funktioniert, sondern einen, der eine Kommunikation in jede Richtung zulässt und der seinen Hauptfokus auf die Kommunikations-Komponente legt, ohne freilich dabei die Unternehmensinformationen außer Acht zu lassen.

Würden Sie anderen Unternehmen eine Mitarbeiter-App empfehlen?
Auf alle Fälle. Da wir im Gesundheitsbereich sozusagen Vorreiter sind bzw. waren, werden wir auch heute noch von vielen anderen Krankenhäusern zu unseren Erfahrungen befragt.